Märkte / Makro

Was das Ende von Nafta bedeuten würde

Die Neuverhandlungen des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens stocken. Was wären mögliche Konsequenzen eines Scheiterns für die Märkte?

Mit Freihandel und Marktliberalisierung gewinnt man derzeit keinen Beliebtheitswettbewerb. Kein Wunder, zieht der US-Präsident gegen Handelsverträge vom Leder, die in seinen Augen schlecht sind für die Vereinigten Staaten. So hat Donald Trump das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (Nafta) in seiner Präsidentschaftskampagne wiederholt als den «wohl schlechtesten Deal aller Zeiten» für die USA bezeichnet.

Ein Blick auf die Handelsstatistik erklärt den Unmut des Amerikaners: Sowohl gegenüber Kanada als auch gegenüber Mexiko erwirtschaften die Vereinigten Staaten Handelsbilanzdefizite. Noch 1993 – ein Jahr vor Inkrafttreten des Nafta-Abkommens – erzielten die USA einen, wenn auch geringen, Überschuss im Handel mit seinem südlichen Nachbarn.

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