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Was das revidierte CO2-Gesetz bringt

Die Schweiz will das Klimaziel von Paris über zusätzliche Abgaben, Steuern und Subventionen erreichen.

Angesichts des anhaltenden Klimawandels hat sich auch die Schweiz auf die internationalen Klimaziele verpflichtet. Um diese zu erreichen, hat das Parlament nach langem Hin und Her das CO2-Gesetz revidiert. Weil das Referendum gegen die Revision ergriffen worden ist, findet am 13. Juni eine Volksabstimmung statt. Das ist zu begrüssen, hat das revidierte Gesetz doch einschneidende Folgen für Wirtschaft und Konsumenten. Was Sie über die Gesetzesrevision wissen müssen.

Was ist das Abkommen von Paris?
Ende 2015 hat die Staatengemeinschaft in Paris ein wegweisendes Abkommen zum Klimaschutz beschlossen. Bisher haben 189 Staaten das Abkommen ratifiziert, die Schweiz tat diesen Schritt 2017. Das Abkommen hat das Ziel formuliert, die Klimaerwärmung weltweit unter zwei Grad zu halten. Die Schweiz hat sich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 gemessen am Wert von 1990 zu halbieren. Drei Viertel der Reduktion müssen im Inland erfolgen. Das soll mit dem revidierten CO2-Gesetz erreicht werden. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

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Wolf-Stefan Schultz 12.05.2021 - 19:20
Es ist unverständlich, weshalb die Schweiz jede Unvernunft des großen Kantons oder der EU nachvollzieht. Der Einzug der CO2-Abgabe und die “Rückgabe” an die Bürger ist Sozialismus pur, denn die Kosten dieser Umverteilung übersteigen mit Sicherheit den sowieso nicht vorhandenen Nutzen. Wenn Kosten nicht klar zuzuordnen sind, machen sie keinen Sinn und die wohltätige Hand des Staates hat in einer… Weiterlesen »