Märkte

Was den Märkten 2022 blüht

2021 war das Jahr der Geldschwemme und der Angebotsengpässe, 2022 wird das Jahr der Normalisierung. Was das für die Finanzmärkte bedeuten könnte, fasst FuW in fünf Thesen zusammen.

2021 war ein Glanzjahr für die Märkte. Aktien haben im Mittel rund 20% gewonnen, Realzinsen und Risikoaufschläge bei den Anleihen sind noch tiefer gesunken. Die Liquiditätsflut der Zentralbanken hat praktisch alle Risikoanlagen gehoben.

Das aber ändert sich im neuen Jahr: Die US-Notenbank wird die Anleihenkäufe im Rahmen des Quantitative Easing (QE) schon bald einstellen, ein zentraler Pfeiler dieser Hausse fällt damit weg. Aber restriktiv wird die globale Geldpolitik deswegen noch nicht, und das kräftige Wirtschaftswachstum lässt den Gewinn vieler Unternehmen weiter sprudeln. «2021 musste man nur der Liquidität folgen, 2022 muss man verstehen, wie sie funktioniert», fasst Citi-Stratege Matt King die Ausgangslage für seine Jahresprognose zusammen.

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