Unternehmen / Finanz

Was der neue Bankierpräsident angehen muss

Marcel Rohner rückt an die Spitze des Branchenverbands. Laut Vorgänger Herbert Scheidt bleibt das Verhältnis zur EU zentral.

Herbert Scheidt tritt als Präsident der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg) im September nach fünfjähriger Amtszeit zurück. Nachfolger des 70-Jährigen soll der ehemalige UBS-Chef und heutige Vizepräsident der Genfer Privatbank UBP, Marcel Rohner, werden. Dieser will sich erst nach seiner Wahl äussern. Klar ist jetzt schon: Auf den 56-Jährigen warten grosse Herausforderungen.

Zum einen muss es ihm gelingen, die Brüche innerhalb der SBVg zu kitten. Offen trat der interne Dissens Ende vergangenen Jahres zutage, als die drittgrösste Bank der Schweiz, Raiffeisen, den Verband verliess.

Die inlandorientierten Institute kritisieren die Übermacht der auslandorientierten Geldhäuser. Diese streben den Marktzugang zur EU an – was somit die offizielle Haltung der SBVg ist. Dafür wollen sie die Schweizer Regeln bestmöglich denen der EU anpassen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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