Märkte / Makro

Was der Türkei jetzt droht

Es gibt keinen einfachen Ausweg aus der Währungskrise. Nun könnten Kapitalverkehrskontrollen eingeführt werden.

Der türkische Präsident und sein Schwiegersohn, der Finanzminister, zeigen sich wenig einsichtig. Recep Tayyip Erdogan schloss am Wochenende einen Kredit des Internationalen Währungsfonds aus, nachdem sich die Lira in einer Woche gegenüber dem Dollar über 20% abgewertet hat. Finanzminister Berat Albayrak sprach von einem «klaren Angriff» auf die Währung. Er widersprach Gerüchten, man werde Fremdwährungskonten in Lira zwangsumtauschen.

Ein am Montag vorgestellter Aktionsplan konnte eine weitere Abwertung um 6% nicht verhindern. Erst am Dienstag erholte sich die Währung etwas. Die Notenbank senkte die Reserveanforderungen für Geschäftsbanken und setzte so Fremdwährungsliquidität frei.

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