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Märkte / Immobilien

Was der Zinsentscheid der SNB für die Hypozinsen bedeutet

Die Nationalbank verspricht, die Geldpolitik unverändert expansiv zu belassen. Das spricht sowohl für kurzfristige Libor- als auch für langfristige Festhypotheken.

Planen Sie, eine Wohnung oder ein Haus zu kaufen und mit einer Hypothek zu finanzieren? Oder läuft der Immobilienkredit aus und muss in einen neuen umgewandelt werden? In jedem Fall lohnt es sich abzuwägen, in welche Richtung sich die Hypothekarzinsen bewegen werden. Die geldpolitische Lagebeurteilung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) am Donnerstag lieferte hier wichtige Hinweise.

Die SNB betont, dass sie «die Geldpolitik unverändert expansiv belässt». Zinserhöhungen sind also weiterhin kein Thema. Die Aussagen der Schweizer Notenbanker decken sich mit der Stellungnahme der Europäischen Zentralbank (EZB), die gleichentags tagte. Beide Institute haben Zinserhöhungen auf die lange Bank geschoben. Die SNB wird der EZB folgen, um nicht zu riskieren, dass sich der Franken zum Euro aufwertet, falls in der Schweiz die Zinsen früher steigen als in Euroland. Dort jedoch erwarten die Märkte einen ersten Zinsschritt nicht vor 2020. Das ist zwar übertrieben. Aber die EZB hat kein Indiz angeführt, das diese Erwartung widerlegt.

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