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Was die Inflation am Boden hält

In den meisten Industrieländern liegt die Teuerung klar unter dem Ziel der Zentralbanken und sinkt weiter. Dafür gibt es eine Vielzahl möglicher Gründe.

Mit aggressiven Zinserhöhungen haben die Notenbanken in den 1980er Jahren die Inflation in den Industrieländern besiegt. Doch seit der Finanzkrise 2008/09 haben sie einen neuen Feind: Deflation. Das Hauptproblem ist seither nicht zu viel, sondern zu wenig Inflation. Denn als optimale Teuerung wird eine jährliche Rate von etwa 2% angesehen. Bei diesem Niveau lohnt es sich nicht, Geld zu horten, aber die Preisänderungen sind zu klein, um hohe Anpassungskosten oder eine unerwünschte Umverteilung zu verursachen. Die meisten Zentralbank verfolgen deshalb das Ziel einer langfristigen Inflationsrate in der Nähe von 2%. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat eine verhältnismässig breite Definition von Preisstabilität und setzt sie mit einem jährlichen Anstiegs des Landesindex der Konsumentenpreises (LIK) zwischen 0 und 2% gleich.

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