Märkte / Emerging Markets

Was die wirtschaftliche Abschottung für Anleger bedeutet

Hardliner im Weissen Haus wollen die US-Wirtschaft von China abkoppeln. Auch wenn das nicht geschieht, ist eine Fragmentierung der Weltwirtschaft realistisch.

Es ist ein wachsendes Risiko für die ­Finanzmärkte: eine Abkopplung – Decoupling – der zwei grössten Volkswirtschaften der Welt, USA und China. Das diploma­tische Säbelrasseln der Supermächte macht eine baldige Beilegung des Konflikts immer unwahrscheinlicher. In einem Interview ver­gangene Woche ­erklärte Clete Willems, Mitglied des US-Verhandlungsteams, dass es nun «definitiv mehr Leute» im Weissen Haus gäbe, die eine Abkopplung von der chinesischen Wirtschaft unterstützen.(Lesen Sie hier mehr.)

Für Erleichterung an den Finanzmärkten sorgte das im Januar unterzeichnete Abkommen zwischen den USA und China –  «Phase 1». Doch für Skeptiker erscheint das Abkommen gescheitert. Die tatsäch­lichen Importe liegen bei unter 50% der Zielmarke. Und eine Aufholbewegung ist nicht in Sicht. Die US-Regierung könnte schnell die Angst vor einem Handelskrieg anfachen, wenn sie China zu einer Einhaltung der Importverpflichtungen zwingen würde.

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