Unternehmen / Schweiz

Was eine dünne Kapitaldecke bedeuten kann

Unternehmen mit wenig Eigenkapital wie Dufry oder Swiss Steel sind im Coronajahr in den Fokus gerückt. Doch nicht für alle sieht es düster aus.

Die Zinsen liegen seit Jahren auf niedrigem Niveau. Angesichts der weltweit steigenden Staatsverschuldung sieht es nicht danach aus, dass sich das schnell und spürbar ändert. Die Verlockung bleibt für Unternehmen also gross, mehr auf günstig verzinstes Fremdkapital und weniger auf Eigenkapital zu setzen.

Ein höherer Leverage – eine höhere Verschuldung im Verhältnis zum Eigenkapital – ist derzeit gut möglich. Das Finanzergebnis wird durch die niedrigen Zinsen meist nicht gross belastet. Gleichzeitig erhöht sich das Verhältnis von Gewinn zu Eigenkapital, die Eigenkapitalrendite steigt. Doch auch die Risiken wachsen mit dieser Strategie. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?