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Märkte / Immobilien

Was im Hypozins-Tief zu beachten ist

Von wegen Normalisierung: Die Hypothekarsätze notieren rekordtief. Das spricht für Festhypotheken mit langer Laufzeit. Im September fällt auch der Mietzins.

Erneut hat sich am Hypothekenmarkt alles anders entwickelt als erwartet. Vor einem Jahr prognostizierten die meisten Experten, dass die Hypothekenzinsen in den folgenden zwölf Monaten um 30 Basispunkte steigen würden (100 Bp = 1 Prozentpunkt). Heute wissen wir: Die Sätze sind erneut gesunken. Im Schnitt liegen sie 20 Bp tiefer als letzte Ostern.

Wer plant, eine Immobilie zu erwerben, oder wer eine auslaufende Hypothek derzeit neu finanzieren muss, hat Glück. Das Timing ist perfekt. Was gilt es zu beachten?

Tiefer statt höher

Zunächst ein Blick auf das Marktumfeld. Die Hypothekenzinsen sind erneut auf das rekordtiefe Niveau gefallen, das sie 2016 erreicht hatten. Teilweise liegen sie sogar darunter. Laufzeiten bis drei Jahre haben sich kaum verändert. Das hängt damit zusammen, dass sie sich am Leitzins der Schweizerischen Nationalbank (SNB) orientieren, dem Dreimonatssatz Libor. Anders mittlere und lange Laufzeiten: Die Sätze sind gefallen, weil sie auch vom internationalen Zinsumfeld beeinflusst werden. Hier haben sich die Erwartungen zuletzt deutlich geändert.

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