Unternehmen / Finanz

Was jetzt für Cembra spricht

Vom Investorentag am 7. Dezember ist nicht viel zu erwarten. Für Dividendenfans sind die Aktien trotzdem attraktiv.

Cembra muss unten durch. Der Verlust der Migros als Kundin im Kreditkartengeschäft hat der Zürcher Konsumkreditbank arg zugesetzt. Seit im August bekannt geworden ist, dass der orange Riese ab kommendem Jahr seinen Cumulus-Kunden ein eigenes Kartenangebot unterbreiten will, haben die Cembra-Aktien mehr als ein Drittel ihres Werts verloren. In diesem Jahr sind sie mit einem Kursverlust von 40% die schlechtesten Werte im Schweizer Mid-Cap-Index SMIM.

Am Dienstag kommender Woche will das Cembra-Management unter CEO Holger Laubenthal an einem Investorentag den Weg nach vorn weisen und Anlegervertrauen zurückgewinnen. Denn der unerwartete Verlust von Grosskundin Migros hat die Investoren geschockt und verunsichert. Die Aussichten in Cembras Kreditkartengeschäft sind höchst ungewiss, wobei es neben den Privat- und den Autokrediten der einzige wirklich wachstumsträchtige Bereich der Bank war (vgl. Grafik). Entscheidend wird sein, wie viele Migros-Kunden Cembra nach 2022 wird behalten können.

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