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Was jetzt für europäische Banken spricht

Bankaktien bleiben auch 2022 attraktiv. Sektorrotation und anziehende Zinsen spielen ihnen in die Hände.

Anleger müssen umdenken. Gewohnt starke Aktien wie Straumann, Lonza oder Sika hatten einen holprigen Start ins neue Jahr. Rund läuft es Bankvaloren wie Credit Suisse oder UBS, mit Avancen von 6 bzw. 9%. Die Rotation raus aus Wachstumstiteln, rein in Substanzwerte wie Banken ist in vollem Gang. Auch in Europa gehören Finanzpapiere zu den besten Performern. Und es scheint gesetzt, dass die US-Grossbanken in den kommenden Tagen Rekordgewinne für 2021 präsentieren werden.

Das Umfeld für den Finanzsektor bleibt gut. Im abgelaufenen Jahr profitierten Banken bereits von geringen Kreditausfallraten und brummenden Börsen. Letztere befeuerten die Gebühreneinnahmen aus Handel und Vermögenverwaltung. Das Zinsdifferenzgeschäft, also das Kreditwesen, leidet derweil seit Jahren unter dem Niedrigzinsumfeld. Nun könnte sich auch das ändern. In den USA zeichnet sich ein steigendes Zinsniveau ab.

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