Unternehmen / Energie

Was Meyer Burger nun liefern muss

Die Aktionäre verweigern Sentis einen Sitz im Verwaltungsrat. Diese Loyalität zur Solarzulieferin muss sich auszahlen.

Nach der ausserordentlichen Generalversammlung von Meyer Burger und der Niederlage von Mark Kerekes als Verwaltungsratskandidat hätte man meinen können, nun seien alle Probleme der Solarzulieferin gelöst. CEO Hans Brändle schüttelte strahlend noch einige Hände auf den Gängen des Berner Stade de Suisse, in dem die GV stattfand. Verwaltungsratspräsident Lütolf sagte sichtlich erleichtert, nun sei es an Sentis, ihre Stellung «neu zu kalibrieren».

Die aktivistische Beteiligungsgesellschaft, die rund 8% an Meyer Burger hält, sieht das etwas anders. Kerekes erhielt zwar nur 34,9% der Stimmen der knapp 400 anwesenden Aktionäre, doch Sentis will die Entwicklung weiterhin «kritisch und konstruktiv» verfolgen, wie es Kerekes ausdrückte. Anlass zur Kritik gibt es genug. Die Aktien sind seit Jahresbeginn von 63 auf 42 Rappen gefallen. Um zu überleben und den Aktionären nach herben Verlusten und mehreren Kapitalerhöhungen etwas zurückgeben zu können, ist jetzt einiges dringend zu tun:

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