Unternehmen / Konsum

Was Schneiders Historie für Nestlé bedeuten könnte

Beispiel Fresenius: Nestlé-Chef Mark Schneider könnte durch höhere Schulden und den Verkauf des L’Oréal-Pakets 50 bis 60 Mrd. Fr. lockermachen – eine Zahlenspielerei.

In seinem ersten Jahr als CEO von Nestlé hat Mark Schneider erste Zeichen gesetzt, aber keinen grossen Coup gelandet. Dabei stehen dem Unternehmen aus finanzieller Warte zumindest theoretisch riesige Hebel zur Verfügung. Welches Potenzial in den Finanzen des Nahrungsmittelriesen steckt, das eröffnet auch ein Blick auf die Strategie von Fresenius.

Schneider führte den deutschen Gesundheitskonzern von 2003 bis 2016 als CEO und schrieb eine der grossen Erfolgsgeschichten am deutschen Aktienmarkt der vergangenen Jahrzehnte. 2003 erzielte Fresenius mit 7 Mrd. € Umsatz eine Ebitda-Marge von 15,7%. 2016 waren es 29 Mrd. € und eine Marge von fast 19%. Dass sich diese Expansion für die Aktionäre auch tatsächlich ausgezahlt hat, zeigt der Gewinn je Aktie, der sich in dieser Periode von 0.30 auf 2.92 € erhöht hat.

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