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Was so ein Konto für Kinder bringt

Das Taschengeld auf die Bank zu bringen, lohnt sich in den meisten Fällen nicht mehr. Ausser, dass es dort sicher ist.

Frida Oestrup und Mengia Lenggenhager

Wer kennt das Problem nicht? Man bekommt Taschengeld und steckt es irgendwo hin. Und wenn man es braucht, findet man es nicht. Oder man füttert damit das Sparschwein. Dort ist das Geld aber vor den Händen der kleinen Geschwister auch nicht sicher.

Deshalb wäre es doch sinnvoll, das Geld auf die Bank zu bringen. Die Banken zahlen dafür einen Zins. Das Geld wird also mit jedem Jahr etwas mehr.

Wir haben bei den Banken nachgefragt, wie hoch die aktuellen Zinssätze für Kinder- und Jugendsparkonten sind. Das Resultat ist ernüchternd: Bei den meisten Instituten liegt der offerierte Zins unter 1%. Das bedeutet: Auf dem Sparbatzen der Grossmutter in der Höhe von 500 Fr. werden nach einem Jahr 5 Fr. oder weniger Zins gut geschrieben.

Bei expliziten Sparkonten liegt der Zins in der Regel höher als bei Privatkonten, die man für den Zahlungsverkehr braucht. Dafür gibt es bei Sparkonten meist Bezugslimiten.

Einen überdurchschnittlich hohen Zins bietet die Credit Suisse (CSGN 9.878 2.17%) den Kindern unter zwölf Jahren. Aus heutiger Sicht unvorstellbare 5% schreibt die CS den jungen Kunden pro Jahr gut.

Wer mit sieben die 500 Fr. der Grossmutter  zur CS bringt, hat Ende Jahr 25 Fr. mehr auf dem Konto. Am zwölften Geburtstag sind aus den 500 Fr. über 630 Fr. geworden.

Allerdings gilt der attraktive Zinssatz nur bis 1000 Fr. Ausserdem steht das Angebot nur Kindern von CS-Kunden offen.

Dieser Artikel wurde im Rahmen des Zukunftstages verfasst.