Märkte

Was tun mit dem Währungsrisiko?

Für Schweizer Anleger sind Fremdwährungen seit Jahren eine Verlustquelle. Bei Aktien spielt das aber weniger eine Rolle.

Die Währungsexperten sind sich in einem Punkt für einmal einig: Der Dollar neigt zur Schwäche. Eine Abwertung des Greenbacks ist in der Regel ein Segen für die globalen Finanzmärkte. Denn sie ist oft Ausdruck von mehr Risikofreude und üppig vor­handener Liquidität, die alle Schiffe hebt. Vor allem die Schwellenländer profitieren, doch auch Rohstoffe und Edelmetalle, die in Dollar gehandelt werden, verteuern sich quasi automatisch.

Doch für global agierende Franken­investoren bringt ein schwächerer Dollar auch Nachteile. Die Abwertung kann Kurs- und Zinsgewinne auf US-Wertpapie­ren eliminieren. So wie dieses Jahr, in dem der Dow Jones in Franken nicht 2% im Plus, sondern 4% im Minus liegt. Daher stellt sich die Frage, ob Anleger Wäh­rungsrisiken «hedgen» (von to hedge: absichern) sollen. Schliesslich ist der Franken eine besonders harte Währung, und Fremdwährungspositionen sind regelmässig von einer Abwertung betroffen. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

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