Märkte / Makro

Was Wallstreet bevorsteht

Die amerikanischen Aktienmärkte kommen seit 2018 kaum vom Fleck. Doch auch ohne nachhaltige Lösung im Handelsstreit dürfte sich das bald ändern.

Donald Trump ist kein Freund des Aktienmarkts. Jedes Mal wenn der markbreite Index S&P 500 ein Rekordhoch erklimmt, verkündet der US-Präsident Massnahmen im Handelsstreit mit China. Vier Mal ist das seit Januar 2018 der Fall gewesen, und jedes Mal gaben die Märkte Terrain preis. Entsprechend verhalten ist auch die Entwicklung der Aktienmärkte seit Januar 2018. Sie kommen kaum vom Fleck.

Laut Parag Thatte befinden sich «die Aktienmärkte schon lange in einer Seitwärtsbewegung». Das kann gemäss dem Aktienstrategen der Deutschen Bank aber nicht ewig so weitergehen. Irgendwann werden sie ausbrechen. «Damit die Märkte zulegen können, braucht es im Handelsstreit eine nachhaltige Lösung.» Finden sich die zwei Konfliktparteien nicht, sieht er die weitere Entwicklung wenig rosig. «Die Unternehmen können sich nicht einfach an die Unsicherheit gewöhnen», sagt er. Entsprechend würde sich die Wirtschaft weiter abkühlen und die Aktienmärkte belasten.

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