Unternehmen / Energie

Wasserzinsreduktion in der Kritik

Die geplante Senkung der Wasserzinsen ab 2020 stösst bei Bergkantonen auf heftige Kritik. Die Stromkonzerne hatten eine Flexibilisierung gefordert.

(AWP/CC) Von «Pflästerlipolitik» bis «Ungerechtigkeit»: Die geplante Senkung der Wasserzinsen ab 2020 stösst bei Gebirgskantonen und Parteien von links bis rechts auf heftige Kritik. Die Kantone könnten sich dagegen vorstellen, nur defizitäre Kraftwerke zu entlasten. Die Stromkonzerne wollen die Höhe der Abgabe abhängig vom Strompreis im Handel machen.

Der Bundesrat will die Wasserzinsen senken und so die Wasserkraftwerke entlasten. Die Vernehmlassung dazu startet am 21. Juni und endet diesen Freitag. Vorgeschlagen ist zunächst eine Übergangsregelung für drei Jahre vor. Ab 2020 soll das Wasserzinsmaximum von heute 110 Fr. pro Kilowatt Bruttoleistung auf 80 Fr. reduziert werden.

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Leser-Kommentare

Claude Brès 13.10.2017 - 18:14
Die Wasserzinsen sind regelmässig erhöht worden, weil es die Elektrizitätswirtschaft gut ging. Nun sind die Rahmenbedingungen nicht mehr so gut und die Kantone möchten immer noch gleich viel kassieren. Das ist absolut unlogisch und schädlich. Im gleichen Sinne werden Gelder von der Nationalbank als selbstverständlich angesehen. Das ist ebenfalls nicht gut. Es gehört zum Spiel Vorteile zu verteidigen, aber die… Weiterlesen »