Märkte / Makro

«Massive Verschiebung in Aktien und Gold»

Wef-Impressionen: Ray Dalio, der Gründer des Hedge Fund Bridgewater Associates, rechnet mit einem kräftigen Schub an den Finanzmärkten.

Freitag, 16.00:

Wenn Ray Dalio spricht, hört die Investorenwelt zu. Der Gründer des weltgrössten – und in den Augen vieler auch weltbesten – Hedge Fund Bridgewater Associates sprach am Wef in einer Diskussionsrunde mit dem Thema «No growth, easy money – the new normal?» über seine Sicht auf die Finanzmärkte.

Und er ist bullish.

Die enorm expansive Geldpolitik der Notenbanken in den letzten Jahren sei nötig gewesen, um den Deleveraging-Prozess – den Abbau der Verschuldung im Privatsektor – zu unterstützen. Die Konsequenz daraus sei, dass jetzt enorm viel Liquidität im System liege. «Die Bondrenditen sind katastrophal niedrig, die Renditen auf Cash sind negativ. Das bedeutet, dass wir eine massive Verschiebung von Liquidität in reale Werte sehen werden, besonders wohl gegen Ende dieses Jahres.» Auf die Frage, ob die Liquidität in die Aktienmärkte fliessen werde, antwortete Dalio: «Überall hin. In die Aktienmärkte, in Immobilien, in Gold.»

«Wir sehen gegenwärtig eine Blase in Liquidität. Sobald die Verschiebung stattfindet, wird das an den Finanzmärkten ein echter Game Changer sein», sagte Dalio. Die Rally der vergangenen sechs Monate sei gerechtfertigt, weil besonders durch die Aktionen der Europäischen Zentralbank ein hohes Mass an Restrisiken («Tail Risks») aus dem Markt verschwunden sei.

Das Thema Währungskrieg zwischen den Notenbanken bereite ihm kaum Sorgen. «Sowohl die US-Notenbank wie auch die EZB werden ihre expansive Geldpolitik bald langsam und graduell zurückfahren», meinte der Amerikaner.

2013 bezeichnete er als Jahr der Transition, als eines, an das man sich in der Geschichtsschreibung kaum erinnern wird. «In den USA beginnt bald ein neuer Aufwärtszyklus, Europa verharrt noch eine Weile in depressivem Zustand, verschlimmert sich aber nicht mehr. Auf der anderen Seite des Zyklus steht China: Dort wachsen die Schulden im System deutlich schneller als die Einkommen», sagte er. Das sei auf lange Sicht nicht nachhaltig. «Chinas Regierung wird sich darum kümmern müssen», schloss Dalio.

Donnerstag, 14.00: «Draghi hat seine Nuklearwaffe abgefeuert»

«Glauben Sie keine Sekunde, dass die Eurokrise gelöst ist»: Kenneth Rogoff lässt im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft» keine Zweifel an seiner Einschätzung. Die an den Finanzmärkten verzeichnete Ruhe sei einzig und allein auf das im letzten Sommer angekündigte Outright-Monetary-Transactions-Programm (OMT) der Europäischen Zentralbank zurückzuführen. «Das war ein hervorragender Schritt von EZB-Chef Mario Draghi», sagt Rogoff, «aber eines muss allen Beteiligten klar sein: Mit dem OMT-Programm hat Draghi bloss Zeit gekauft – Zeit für die Politiker der Eurozone, ihre Probleme zu lösen.»

Leider, sagt Rogoff, sei aber genau wieder das geschehen, was während der Entwicklung der Eurokrise in den vergangenen drei Jahren jedes Mal geschehen sei: Die Politiker glaubten, die Beruhigung an den Finanzmärkten sei auf ihre eigenen Aktionen zurückzuführen und nicht auf die EZB. «Damit verschlafen sie jetzt wohl einmal mehr ihre Chance, die Währungsunion auf eine langfristig tragbare Basis zu stellen», warnt Rogoff.

Was sollte denn seiner Meinung nach genau geschehen? «Die Währungsuni0n, wie sie heute konstruiert ist, kann ohne fiskalische und politische Integration nicht funktionieren.» Das sei von Anfang an der Konstruktionsfehler gewesen, der sich jetzt räche. Wenn die Eurostaaten die Währungsunion wirklich wollten, dann führe kein Weg an einer engeren politischen Union vorbei. «Die Eurozone braucht eine Regierung, mit einem Premierminister oder Kanzler an der Spitze, und sie braucht ein gemeinsames Finanzministerium. Modell für das Konstrukt könnte Kanada sein, ein deutlich loserer Staatenbund, als es die USA oder die Schweiz sind.»

Rogoff ist überzeugt, dass es die angeschlagenen Peripheriestaaten nicht schaffen, allein mit Reformprogrammen und hartem Austeritätskurs wieder auf die Beine zu kommen. Die Arithmetik der Verschuldungszahlen sei schlichtweg zu erdrückend. «Spanien, Portugal und möglicherweise auch Irland werden einen Schnitt respektive eine Restrukturierung ihrer Staatsschulden benötigen», sagt Rogoff.

Irland werde zwar heute oft als Beispiel genannt, dass harte Reformprogramme funktionierten. Doch das Land profitiere immer noch von der impliziten Finanzgarantie der EZB. «Der Schuldenüberhang, der auf dem irischen Staat lastet, ist immer noch gigantisch», sagt der Ökonom.

Was Griechenland betrifft, ist er immer noch der Meinung, dass das Land die Währungsunion verlassen wird.

Wie lange gibt er der gegenwärtigen Ruhe? «Ich würde nie eine Aussage wagen, wie es etwa mein Kollege Nouriel Roubini manchmal tut, dass der nächste Schock in zwei Monaten oder einem halben Jahr kommt», erwähnt er. «Vielleicht hält die von der EZB konstruierte Stabilität jetzt zwei Jahre, vielleicht sogar fünf. Aber kaum länger. Nun mögen fünf Jahre aus der Sicht eines Investors eine Ewigkeit sein, aber auch diese Phase ist im Nu vorbei. Und irgendwann, wer weiss, wann genau, fliegt alles wieder in die Luft, und jeder muss feststellen, dass keines der Probleme wirklich gelöst wurde.»

Rogoff hält es für gefährlich, zu sehr auf die EZB zu vertrauen. Das OMT-Programm sei ein Meilenstein gewesen, dringend nötig, doch «Draghi hat mit dem Schritt seine nukleare Waffe abgefeuert. Sein Arsenal ist jetzt leer», sagt Rogoff.

Wenig hält der Ökonomieprofessor von der vor allem in Deutschland verbreiteten Ansicht, die EZB verliere mit den getroffenen Massnahmen ihre Unabhängigkeit. «Die EZB ist die einzige Institution in Europa, die überhaupt handlungsfähig ist und sich effizient bewegen kann. Die politischen Institutionen sind weitgehend dysfunktional. Mario Draghi tat, was getan werden musste. Und das war dringend nötig.»

Mittwoch, 18.00: «Austerität ist der falsche Weg bei Nullzinsen»

«Der Abstieg der USA wurde schon oft verkündet. Präsident Kennedy starb mit dem Gedanken, dass die Sowjetunion den Vereinigten Staaten noch vor 1985 den Rang ablaufen würde. In den Achtzigern wurde der unaufhaltbare Aufstieg Japans Dutzende Male zelebriert. Doch immer ist Amerika wieder aufgestanden.» So lauteten die Einstiegsworte von Lawrence Summers, Harvard-Professor, früherer Wirtschaftsberater von Präsident Obama und Finanzminister unter Bill Clinton, in einer Diskussionsrunde am Wef.

Er sei überzeugt, dass es auch dieses Mal gelingen wird. Angesprochen auf die hohe Verschuldung der USA sagte Summers, dass die Staatsfinanzen mit einer glaubwürdigen Strategie unter Kontrolle gebracht werden müssen. Doch das müsse mit Blick auf die lange Frist geschehen, nicht kurzfristig und überstürzt. «Es ist absurd, die Staatsausgaben massiv zu drosseln, wenn das U.S. Treasury zehnjährige Bonds zu einem realen Zins von –75 Basispunkten am Markt platzieren kann.»

Jetzt wäre die Zeit, sagte Summers, die Infrastruktur des Landes aufzurüsten. Er schäme sich jedes Mal, wenn er aus dem Ausland kommend über den New Yorker JFK-Flughafen in die USA einreise. «So sieht die Eingangspforte in unser Land aus.» Doch nicht nur für staatliche Infrastrukturausgaben sei die Zeit reif; auch im Privatsektor sieht Summers Potenzial: «Die durchschnittliche Arztpraxis in den USA besitzt weniger Technologie als der durchschnittliche Seven-Eleven-Shop. Hier haben wir riesigen Aufholbedarf, genauso wie in Bereichen wie der Abdeckung des Landes mit Breitbandnetzen.»

Austerität sei nicht der richtige Weg zu Wachstum, wenn die Zinsen auf nahezu null liegen, sagte Summers.

Angesprochen auf den Finanzsektor und die seit der Finanzkrise von 2008 angegangenen Reformen zeigte sich Summers pessimistisch. «In meiner 25-jährigen Arbeitskarriere erlebte ich den Aktiencrash von 1987, den Brady-Plan zur Restrukturierung der Staatsschulden in diversen lateinamerikanischen Ländern, die Savings-and-Loan-Krise, die Mexikokrise, die Asienkrise, Russland, Long Term Capital Management, das Platzen der Internetblase, Enron und den darauf folgenden Junk-Bond-Crash und am Schluss die grosse Finanzkrise von 2008.» Das sei eine Krise ungefähr alle drei Jahre gewesen – alle hatten ihren Ursprung im Finanzsystem. «Eigentlich sollte das Finanzsystem dazu dienen, Risiken zu streuen – und nicht, neue zu schaffen», sagte Summers.

Bear Stearns, Lehman Brothers, AIG, Wachovia, Washington Mutual, Fannie Mae, Freddie Mac seien alles Beispiele von kollabierenden Finanzinstituten gewesen, die von ihren Regulatoren kurz vor dem Absturz als ausreichend kapitalisiert angesehen worden seien. «Natürlich besteht die Gefahr einer Überregulierung, aber mit der Geschichte der vergangenen 25 Jahre sollten wir heute eher das Risiko einer Überregulierung als das Risiko einer Unterregulierung eingehen», sagte Summers.

Mittwoch, 14.00: «Es herrscht Währungskrieg. Wir brauchen mehr davon.»

Vor zwei Tagen warnte Jens Weidmann, Präsident der Bundesbank, in der «Financial Times» vor einer globalen Währungsabwertungsspirale. Gleichentags beschloss die Bank of Japan eine weitere Ausweitung ihrer Bondkäufe (hier mehr dazu). «Das ist ein globaler Währungskrieg. Gut so, wir brauchen mehr davon», sagt dazu Barry Eichengreen, Ökonomieprofessor an der Berkeley-Universität in Kalifornien, im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft». Er meint es ernst. Die Notenbanken müssten weltweit mehr unternehmen, um die noch immer viel zu schwache Wirtschaftserholung zu unterstützen.

«Die Bank of Japan hat viel zu lange gewartet und eine zu niedrige Inflation oder gar Deflation zugelassen», sagt Eichengreen. Wenn es ihr jetzt endlich gelinge, eine angestrebte Inflationsrate von 2% zu erreichen, sei das ein grosser Fortschritt.

Genauso wie die Bank of Japan verdiene nach Ansicht Eichengreens auch die US-Notenbank und die Bank of England Lob für ihre Bemühungen, mit ihrer Geldpolitik die schwache Wirtschaft zu stützen. Die Eurozone gerate dadurch allerdings wieder mehr ins Hintertreffen, weil die Europäische Zentralbank weniger offensiv agiere. «Der Euro hat in den letzten sechs Monaten handelsgewichtet 7% zugelegt. Das wird die europäische Exportindustrie zu spüren bekommen, und es wird die europäische Wirtschaft weiter schwächen», sagt Eichengreen.

Kritiker, die die heutige Situation mit dem Abwertungswettlauf in den Dreissigerjahren vergleichen, als ein Land nach dem anderen den Goldstandard verliess, würden die Situation falsch einschätzen, sagt Eichengreen. «Es war genau dieser Abwertungswettlauf und der damit einhergehende globale monetäre Stimulus, die damals wesentlich dazu beigetragen hatten, die Grosse Depression zu beenden.»  Genau das sei jetzt wieder nötig. «Wer glaubt, die Wirtschaft in den USA, Europa, Grossbritannien und Japan sei heute schon stark genug, um ohne Hilfe der Notenbanken zu wachsen, irrt sich», meint Eichengreen. Die Absturz- und Deflationsgefahr sei immer noch sehr gross und die Arbeitslosenraten in vielen Ländern untragbar hoch.

In diesem Währungswettkampf sei es legitim, dass die Schweizerische Nationalbank die heimische Wirtschaft vor einem zu starken Franken schütze. Den im Ausland ab und an geäusserten Vorwurf, die Schweiz manipuliere ihre Währung in ungerechtfertigter Weise, teilt Eichengreen nicht. «Jeder Ausländer, der sich in der Schweiz eine Tasse Kaffee gönnt, wird bezeugen, dass der Franken nicht unterbewertet ist», sagt er.

Gar nichts hält Eichengreen vom Gerede, die Notenbanken würden mit ihrer expansiven Geldpolitik ihre politische Unabhängigkeit aufs Spiel setzen. «Politische Unabhängigkeit bedeutet, dass eine Notenbank in effizienter Weise alles Nötige beschliessen kann, um ihr Mandat zu erfüllen. Dieses Mandat mag von Land zu Land etwas anders ausgestaltet sein, aber in den USA umfasst es neben der Preisstabilität auch die Lage am Arbeitsmarkt. Das Fed unternimmt heute also genau das, was sein Mandat ihm vorschreibt», sagt der Wirtschaftshistoriker.

Die weitaus beste Lösung für den Ausweg aus der gegenwärtigen Schuldenkrise sei es, wenn es den Notenbanken gelinge, über längere Zeit etwas erhöhte Inflationsraten herbeizuführen. «Etwa 4% Inflation wäre das beste Szenario», sagt Eichengreen.

12.20

Das 43. World Economic Forum ist eröffnet. An der ersten Pressekonferenz äusserten die verschiedenen Co-Chairs des Forums ihre Hoffnungen für das bevorstehende Wirtschaftsjahr 2013. Axel Weber, Verwaltungsratspräsident der UBS, schlug einen optimistischen Ton an: «Die Dynamik in der Wirtschaft hat gedreht, die Finanzmärkte fassen wieder Vertrauen.» Er sei soeben aus Asien zurückgekehrt, wo eine deutliche Beschleunigung des Wirtschaftswachstums in China zu spüren sei. Die USA seien ebenfalls auf Kurs, im Jahr 2014 wieder Wachstumsraten um 3% zu erreichen, sagte Weber.

Huguette Labelle, Präsidentin von Transparency International, wies derweil darauf hin, dass die heutige Jugend nicht die Zukunft, sondern die Gegenwart sei. Die hohen Jugendarbeitslosigkeitsraten in vielen Ländern seien eine enorme Last. Gleichzeitig dürfe die Weltgemeinschaft nicht vergessen, dass der Kampf gegen die Korruption noch lange nicht gewonnen sei.

Während der ersten Hälfte des Tages am Wef stand die Geschäftswelt im Vordergrund. Besondere Aufmerksamkeit von den Medien erhalten in den Korridoren des Kongresszentrums Jamie Dimon, Konzernchef von J.P. Morgan Chase, und Michael Dell. Allerdings hat sich der Gründer des gleichnamigen Computerherstellers noch keine Aussage entlocken lassen, wie es – wie in den vergangenen Tagen gerüchteweise an den Börsen zirkulierte – um ein mögliches Going Private von Dell steht.

Heute Nachmittag steht dann eher die Politik im Zentrum, mit Reden von Mario Monti, Ministerpräsident Italiens, und Christine Lagarde, Direktionspräsidentin des Internationalen Währungsfonds.

Das WEF 2013:

(KR) Fünf Tage lang sucht die Elite aus Politik und Wirtschaft – erwartet werden 2500 Teilnehmer aus mehr als hundert Ländern, darunter etwa fünfzig Staats- und Regierungschefs – nach Lösungen speziell für Länder im Schuldensumpf, wie sich Wachstum herstellen und mit Widerstandsfähigkeit kombinieren lässt. «Wir müssen wegkommen von der Krisenmentalität und mehr dynamische, konstruktive Denkweisen pflegen», fordert Wef-Gründer und -Präsident Klaus Schwab anlässlich der Eröffnung. «Wir sind durch Krisen getrieben. Das ist gesellschaftliches Gift.» In einem Interview mit «Finanz und Wirtschaft» meinte Schwab ausserdem: «Es herrscht grosse Ungewissheit und Besorgnis über die wirtschaftliche Zukunft. Ein allgemeiner Verlust des Vertrauens in die Handlungsfähigkeit der politischen Institutionen. Unter Geschäftsleuten macht sich die Erkenntnis breit, dass wir nicht mehr so bald zu den sorglosen Jahren vor 2007 zurückkehren werden. Uns stehen weitere fünf bis zehn schwierige Jahre bevor.»

Am frisch eröffneten Wef selbst führte Schwab weiter aus, die Krisenstimmung führe zu einer defensiven Einstellung, zu nationalem Egoismus. Jeder Staat versuche, für sich die Lage zu optimieren,

statt auf globaler Ebene eine Lösung zu suchen. Eine solche Verhaltensweise blockiere Freihandel, Umweltschutz, internationale Zusammenarbeit. Mehr Optimismus und Visionen, die über blosses Krisenmanagement hinausgehen, seien gefragt. Er hoffe, dass das 43. Wef einen Beitrag dazu leisten möge, sagte Schwab am Dienstagabend bei der Verleihung des Wef-Preises Crystal Award. Dieser ging unter anderem an die Schauspielerin Charlize Theron für ihr humanitäres Engagement.

Monti vor Lagarde, Merkel und Cameron

Nach den Begrüssungsworten von Bundespräsident Ueli Maurer hält am Mittwoch der noch amtierende italienische Ministerpräsident Mario Monti die erste grössere Einzelrede. Danach wird die Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, das Wort ergreifen.  An den folgenden Tagen treten unter anderem die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der britische Premierminister David Cameron auf. Die beiden hatten im vergangenen Jahr in Davos gänzlich unterschiedliche Standpunkte vertreten. Merkel bringt ihre wichtigsten Minister mit: Vizekanzler und Wirtschaftsminister Philipp Rösler sowie Finanzminister Wolfgang Schäuble.

Auch der russische Premierminister Dmitri Medwedew macht seine Aufwartung. Aus der Schweiz hat sich praktisch die ganze Regierung angekündigt. Nur Justizministerin Simonetta Sommaruga plant keine Teilnahme am Wef. Prominent vertreten sind indes die Zentralbanker, die den Politikern im Kampf gegen die Schuldenkrise die Munition liefern. An der Spitze steht der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, der mit seiner expansiven Geldpolitik die Spekulation gegen den Euro abwehrt. Für die Schweizerische Nationalbank (SNB) reist Präsident Thomas Jordan an.

Leser-Kommentare

V. Baur 25.01.2013 - 22:23

Gut