Unternehmen / Finanz

GAM sieht noch kein Licht am Ende des Tunnels

Analyse | Der gebeutelte Asset-Manager hat weiter mit Vermögensabflüssen zu kämpfen. Einzig beim Sparen ist er auf Kurs.

Für GAM kommt es noch härter. Andere Asset-Manager bekamen nach dem Marktsturz im März von renditehungrigen Anlegern Neugeld angedient. Die taumelnde Gesellschaft musste dagegen seit der Gewinnwarnung Ende Mai einen weiteren unerwarteten Nettoabfluss von fast 1 Mrd. Fr. im margenstarken Geschäftsbereich Investment Management hinnehmen.

Dort verwaltet sie jetzt gerade noch 35,5 Mrd. Fr. Vor einem Jahr waren es noch 48,4 Mrd. Damit setzt sich die Misere von GAM fort, die mit der Entlassung von Starmanager Tim Haywood und der Liquidierung seiner Fonds in 2018 begann. Im ­ersten Halbjahr 2020 zogen Kunden insgesamt 8,5 Mrd. aus der Gesellschaft. Wegen negativer Marktbewegungen und Wechselkurseffekten gingen 3,9 Mrd. verloren.

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