Unternehmen / Finanz

GAM hat ein Neugeldproblem

Analyse | Der angeschlagene Asset-Manager spürt wie die gesamte Branche das schwierige Umfeld. Dazu kommen arge hauseigene Sorgen.

Nach neun Monaten meldet GAM einen Wasserstand, der die ärgsten Sorgen zwar dämpft, doch zugleich kaum zusätzlichen Mut macht. Der angeschlagene Asset-Manager, der in den vergangenen zwölf Monaten massive Verluste an Kundenvermögen hinnehmen musste, hat den Abfluss zwar gestoppt, doch eine Trendumkehr ist nicht zu erkennen.

Insgesamt sind die verwalteten Vermögen von 136,1 Mrd. Fr. im ersten Halbjahr auf 135,7 Mrd. Fr. gesunken. Der Rückgang fiel geringer aus als erwartet. Doch im so wichtigen margenstarken Geschäftsbereich Investment Management liegen die Kundengelder mit 51,1 Mrd. Fr. rund 1 Mrd. Fr. niedriger als zum Halbjahr. Analysten hatten hier mit einer kleineren bzw. gar keiner Veränderung gerechnet.

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