Unternehmen / Finanz

GAM ist noch nicht über den Berg

Analyse | Bis Mitte Jahr will der gebeutelte Asset-Manager seine Krisenfonds aufgelöst haben. Der Turnaround ist dann aber noch nicht geschafft.

Für GAM kommt es erst schlimmer, bevor es besser werden kann. Der gebeutelte Asset-Manager verzeichnet nach den ersten drei Monaten 2019 einen Nettovermögensabfluss von 4 Mrd. Fr. im Geschäftsbereich Investment Management, erwartet wurde «nur» rund 1 Mrd. Fr.

Alle Segmente des Bereichs mussten Gelder abgeben. Die verwalteten Vermögen im Investment Management standen Ende März bei 55,1 Mrd. Fr., nach 56,1 Mrd. Fr. per Ende 2018. Dank günstigen Markt- und Wechselkurseinflüssen sowie einem Zufluss im Geschäftsbereich Private Labeling stiegen die Gesamtvermögen von 127,4 Mrd. Fr. zum Jahresende 2018 auf 132,2 Mrd. Fr.

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Leser-Kommentare

Peter W. Ulli 17.04.2019 - 13:47
Dieser Fall zeigt wieder einmal deutlich auf, warum Banken und Vermögensverwalter viel mehr Eigenkapital haben sollten. Wenn von den liquidierten Fonds tatsächlich 99 – 101 % der Einlagen an die Investoren zurückbezahlt werden kann, hätte also GAM diese Fonds auf die eigenen Bücher nehmen können (eben mit genügend EK) , dann liquidieren und so vermutlich die Geldabflüsse verhindern oder massiv… Weiterlesen »