Unternehmen / Schweiz

Weiterer Aktionär gegen UPC-Übernahme

Der aktivistische Investor AOC spricht sich gegen die geplante Milliardenübernahme aus. Die Transaktion sei zu teuer.

(Reuters) Mit dem aktivistischen Investor Active Ownership Capital (AOC) spricht sich ein weiterer grosser Sunrise (SRCG 76.95 -1.03%)-Aktionär gegen die vom Schweizer Mobilfunkanbieter geplante Milliardenübernahme des Kabelnetzbetreibers UPC aus. «Wir glauben, dass die Transaktion 2 bis 2,5 Mrd. Fr. zu teuer ist», sagte AOC-Partner Florian Schuhbauer am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. «Sunrise sollte mit Liberty massiv nachverhandeln oder noch lieber den Deal ganz sein lassen.» AOC werde die Übernahme nicht unterstützen. Die Luxemburger Beteiligungsgesellschaft habe in den vergangenen zwei Wochen zwei ausführliche Treffen mit dem Sunrise-Management gehabt. «Wir konnten sie nicht überzeugen, wesentlich vom bestehenden Plan abzuweichen.»

Sunrise will UPC für 6,3 Mrd. Fr. vom US-Kabelriesen Liberty Global (LBTYA 25.72 -1.34%) übernehmen. Gegen das Vorhaben macht der grösste Sunrise-Aktionär, die deutsche Freenet (FNTN 18.095 -0.03%), Front. Freenet hält rund ein Viertel der Anteile. Die Beteiligung von AOC liege unter drei Prozent, sei aber «nennenswert», sagte Schuhbauer.

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