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Weiterhin Defizite im Palladiummarkt

Höhere Preise dürften die Substitution durch Basismetalle begünstigen.

Philip Knueppel

Die wichtigste Frage, die sich ­Investoren bei Palladium stellen, ist, wie lange der Markt jährliche Defizite von 0,8 bis 1 Mio. Unzen verträgt. Aus unserer Sicht würden höhere Preise die Nachfrage aus der Industrie direkt treffen – vor allem beim Einsatz von Palladium in elektrischen und elektronischen Anwendungen. Denn auch wenn Basismetalle nicht so effizient wie Edelmetalle sind, könnten sie doch Palladium Anteile abnehmen. Das Recycling von Auto­katalysatoren – eines der Haupteinsatzgebiete der Platinmetallgruppe (PGM) – wird die Palladiumnachfrage weiter reduzieren, da durch verbesserte Technologien die prozentuale Wiederverwertbarkeit steigen sollte. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.