Unternehmen / Schweiz

Welche Börsengänge jetzt vorbereitet werden

In Europa bahnen sich Milliardentransaktionen an. In der Schweiz evaluieren Selecta, VFS Global, Stadler und zwei private Medtech-Unternehmen ihre Chancen auf eine Publikumsöffnung.

Zu Jahresbeginn war der Ansturm an die Börse riesig: Acht Unternehmen haben für das erste Halbjahr einen Börsengang (Initial Public Offering, IPO) geplant. Geschafft haben es fünf: Sensirion, Medartis, Ceva, Polyphor und Klingelnberg – mit unterschiedlichem Erfolg.

«Die IPO-Performance 2018 ist bisher etwas schwächer als in früheren Jahren», sagt Michael Maag, Leiter Investment Banking Schweiz von Morgan Stanley. Normalerweise handelt rund ein Drittel der einjährigen Börsenneulinge unter Emissionspreis, beim IPO-Jahrgang 2018 sind es 40%. «Eine Erkenntnis aus den jüngsten IPO ist, dass die Publikumsöffnungen am besten funktioniert haben, wenn die Familie oder die Gründer weiterhin beteiligt und aktiv bleiben», sagt Nick Bossart, Chef von JPMorgan Schweiz, und verweist auf Sensirion und Medartis, die ausschliesslich den Weg des IPO gegangen sind. «Viele Schweizer Investoren sind nun vorsichtiger geworden», sagt der Investmentbanker.

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