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Unternehmen / Schweiz

Schweizer Profiteure der US-Steuerpläne

Die Steuerreform in den USA bringt auch vielen hiesigen Konzernen Vorteile.

Drei Voraussetzungen müssen Schweizer Unternehmen erfüllen, damit sie von der sich abzeichnenden US-Steuerreform profitieren, erklärt Remo Rosenau, Leiter Research bei der Neuen Helvetischen Bank: Schweizer Unternehmen müssen in den USA «lokal produzieren, die Produkte in den USA verkaufen und unter dem Strich einen Gewinn erzielen». Dann werden sie wohl von der geplanten Senkung der Unternehmenssteuer von 35 auf 20% profitieren. Zu den Gewinnern dürfte beispielsweise LafargeHolcim zählen, da Zement ein sehr lokales Geschäft sei.

Auch Torsten Sauter, Leiter Swiss Research bei Kepler Cheuvreux, geht davon aus, dass einige Schweizer Gesellschaften von der Reform profitieren werden. Der Teufel stecke aber im Detail. «Indikativ kann man zwar sagen, wer profitieren wird. Wie gross der Einfluss ist, kann aber noch nicht beziffert werden», ergänzt er. Unternehmen betreiben bereits Steueroptimierung. «Kaum ein Unternehmen zahlt in den USA den Höchststeuersatz», sagt Sauter. Gemäss einer Studie der Credit Suisse zahlen die Gesellschaften aus dem S&P 500 im Schnitt eine effektive Steuerrate von 26%.

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