Unternehmen / Schweiz

Welchen Firmen die Kasse überquillt

Hohe Nettoliquidität ist bei Betriebswirtschaftlern eigentlich verpönt. Jetzt in der Krise ist sie aber auch für die Aktionäre ein Stabilitätsanker.

Unternehmen, die jetzt über hohe flüssige Mittel verfügen, bleiben in der Krise handlungsfähig. Sie können nicht bloss einen Umsatzeinbruch ­finanziell besser verkraften und ihren Verpflichtungen länger nachkommen, sondern sind auch in der Lage, an den strategischen Zielen festzuhalten und die dafür nötigen Investitionen zu stemmen. Das ist nicht nur wichtig für den langfristigen ­Erfolg des Unternehmens, es schafft auch Vertrauen bei Kunden, Lieferanten, Kreditgebern und nicht zuletzt Aktionären.

Besonders gut gepolstert sind die­jenigen Gesellschaften, deren liquide ­Mittel die Finanzschulden übersteigen. Sie sind netto schuldenfrei, denn sie könnten vorhandene Kredite theoretisch aus den flüssigen Mitteln tilgen. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

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Edwin Tschopp 19.04.2020 - 13:30

Rieter ist technologisch an der Spitze, verfügt zudem über langjährige Kundenbeziehungen und Serviceverträge. Das wird sich bald wieder auszahlen.