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Wells-Fargo-CEO wird nach Kontenskandal Bonus gekürzt

Das Fiasko mit fingierten Bankkonten belastet die US-Bank Wells Fargo schwer. Vor einer Anhörung im US-Kongress am Donnerstag hat die Bank nun frühere Boni von zwei Führungskräften gekürzt.

Der Skandal um Wells Fargo zieht immer grössere Kreise. Im Zentrum steht das systematische Fehlverhalten Tausender von Mitarbeitern im Geschäft mit Kleinkunden. Das Fiasko hat Warren Buffetts Lieblingsbank bereits den Rang als wertvollstes Finanzhaus der Welt gekostet und könnte am Donnerstag weiter eskalieren, wenn CEO John Stumpf erneut vor dem US-Kongress antreten muss.

Bereits vor der Anhörung versucht die Bank die Gemüter zu beruhigen. In der Nacht auf Mittwoch hat die Bank bekannt gegeben, dass zwei Führungskräfte, darunter CEO Stumpf, einen Teil der im Rahmen von Boni zugeteilten Aktien nicht erhalten werden. Zudem hat das Schatzamt des Bundesstaats Kalifornien am Mittwochabend die Geschäftsbeziehung zum Finanzinstitut für zwölf Monate aufgekündigt, was mit dem Verlust von Gebühren in Millionenhöhe einhergehen könnte.

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