Märkte / Makro

Welthandel nimmt mehrere Hürden

Weder der Handelskonflikt noch die verstopften Transportrouten werfen den internationalen Warenaustausch aus der Bahn.

Die Coronapandemie hat viele Trends beschleunigt und wird langfristige Folgen für die Wirtschaft und Gesellschaft haben.
Doch die Befürchtungen einer «Pandemie der Entglobalisierung», wie es der US-Historiker Harold James artikulierte, haben sich, zumindest bisher, nicht bewahrheitet. Der Welthandel blüht, trotz Handelskonflikten und verstopften Häfen.

Dabei stand es schon vor dem Virusausbruch schlecht um den Multilateralismus und den Welthandel. Nachdem der globale Handel in den Neunzigerjahren doppelt so schnell gewachsen war wie die Gesamtwirtschaft, sinkt der Anteil der Exporte am Welt-BIP seit 2008 (vgl. Grafik 1).

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?