Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Entscheidungsjahr 2020
Märkte / Makro

Weltwirtschaft: Es steht viel auf dem Spiel

Nach über zehn Jahren Abwesenheit wird ihr Comeback immer wieder diskutiert. Zeigt sie sich im Jahr 2020, die Rezession?

Sie kommt nicht mit schöner Regelmässigkeit daher: die Rezession, rein technisch definiert als Rückgang des Bruttoinlandprodukts in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen. Vielmehr verwenden Abertausende von Ökonomen weltweit ihre Arbeitszeit darauf, das optimale Modell zur Vorhersage einer Rezession zu bauen – um dann schliesslich wieder kalt erwischt zu werden.

Denn gemäss ökonomischen Theorien ist der Verlauf von Konjunkturschwankungen unvorhersehbar. Eine Rezession ist per Definition ein unerwartetes Ereignis. Auch die genaueste Analyse des letzten Wirtschaftsabschwungs hilft nicht, den nächsten zu verhindern.

Australien hat seit 28 Jahren nicht mehr erlebt, dass die Gesamtwertschöpfung geschrumpft ist. Andere Länder hingegen finden gefühlt gar nie aus der Misere heraus. Sie kann global auftreten, dies hat sie seit 1960 vier Mal getan. Oder sie kann eben nur einzelne Volkswirtschaften treffen. Solche Rezessionen treten recht häufig auf: Eine Studie des unabhängigen Researchunternehmens Capital Economics zählt für die G-7-Staaten seit 1960 insgesamt 45 Rezessionen.

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