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Unternehmen

Wem die US-Steuerreform neue Lasten aufbürdet

Die Aktionäre international ausgerichteter US-Konzerne müssen mit der Beeinträchtigung des Überschusses 2017 rechnen.

Multinationale Unternehmen erbringen etwa 40% der weltweit erfassten Wirtschaftsleistung. Die grossen Konzerne sind längst «Weltbürger». Sie sind in einer Vielzahl von Ländern mit eigenen Betriebsstätten vertreten. Die US-Steuerreform wird trotz letzten Widerständen wohl noch vor Jahresende definitiv beschlossen werden. KPMG-Steuerexperte Peter Uebelhart umreisst die wesentlichen Auswirkungen auf Unternehmen beidseits des Atlantiks und auf den Wirtschaftsstandort Schweiz.

Herr Uebelhart, wie sind Schweizer Konzerne mit US-Tochtergesellschaften betroffen?
Für die Preisstellung konzerninterner Lieferungen von Produkten oder Komponenten ändert sich wenig. Bei der Verrechnung von Darlehenzinsen, von Lizenzgebühren für die Nutzung von Marken oder Patenten in den USA sowie für konzernintern erbrachte Leistungen aller Art werden künftig strengere Regeln angewandt. Sie sind das einzig verbliebene Element der anfänglich von der Regierung Trump vorgesehenen Importbesteuerung, der Border Adjustment Tax. Ihr Effekt wird sein, dass amerikanische Einheiten ausländischer Konzerne je nach Situation weniger Kostenelemente steuerlich absetzen können. Somit weitet sich die Bemessungsgrundlage für die Besteuerung aus, was die US-Steuerlast tendenziell vergrössern wird. Dem steht jedoch der von 35 auf 21% sinkende Satz der US-Bundessteuer gegenüber.

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