Unternehmen / Industrie

Rieter verzeichnet weniger Bestellungen

Analyse | Vor allem die Nachfrage nach Maschinen ist weiterhin schwach. Damit zeichnet sich ein flauer Auftakt im nächsten Jahr ab. Mit Aktienkauf warten.

Der Spinnmaschinenhersteller Rieter muss in allen drei Geschäftsbereichen auf bereinigter Basis rückläufige Bestellungen melden. Gruppenweit bildete sich der Auftragseingang bereinigt 9% auf 750 Mio. Fr. zurück. Unter Einbezug der Mitte 2017 gekauften SSM betrug der Rückgang 2%.

Besonders schwach entwickelte sich das Neumaschinengeschäft, das in den neun Monaten bis Ende September mit 433 Mio. Fr. 11% unter Vorjahr liegt. Im dritten Quartal sind die Bestellungen gar 18% auf 136 Mio. Fr. gefallen.

Finanzierung oft ein Problem

Schon länger absehbar war, dass die Nachfrage in der Türkei deutlich zurückgehen würde, nachdem das Land in eine Währungskrise gerutscht war. Doch auch in Indien fehlte es an Nachfrage, Rieter macht «Herausforderungen bei der Finanzierung» dafür verantwortlich. Dafür konnte in den asiatischen Ländern ausserhalb Chinas eine Auftragszunahme verzeichnet werden. In China war die Entwicklung stabil.

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