Märkte / Makro

Weniger Jobs im Finanzsektor

Die Arbeitssuche in der Finanzbranche gestaltet sich schwieriger als auch schon: Die Banken verzeichneten im März rund ein Drittel weniger offene Stellen als noch vor einem Jahr.

In der Schweizer Finanzbranche waren Ende März 20% weniger Stellen offen als noch im Jahr zuvor. Das geht aus den neuesten Zahlen des Finews-Job-Directory-Index hervor, der quartalsweise veröffentlicht wird.

Insbesondere die Banken haben weniger Jobs angeboten: Insgesamt waren 1144 Stellen ausgeschrieben, 35% weniger als im vergangenen Jahr. Die Versicherungen bieten heute mehr offene Arbeitsplätze an: Ende März waren 1176 Stellen offen, 4% weniger als ein Jahr zuvor.

Die Entwicklung innerhalb der Branche verlief jedoch unterschiedlich. So verzeichneten die beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse eine leichte Erholung gegenüber Dezember. Zwar haben sie keine neuen Stellen geschaffen, aber frei gewordene Posten wurden wieder vermehrt besetzt statt eingespart. Der Personalbedarf der Grossbanken schrumpfte gegenüber dem Vorjahr jedoch um rund 40%. Neben der UBS und der Credit Suisse haben die Regionalbanken im März am meisten Jobs angeboten und verzeichneten gegenüber dem Vorquartal eine leichte Zunahme. Auch die Auslandbanken hatten nach der jüngsten Konsolidierungswelle wieder mehr Personalbedarf. Kantonalbanken und Privatbanken hingegen mussten etwas kürzertreten und suchten im ersten Quartal weniger Personal.

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