Märkte / Makro

Löhne in den USA ziehen an

Jobmarkt sendet Inflationssignal.

Der Arbeitsmarkt in den USA entwickelt sich weiterhin solid. Im Dezember sind 156 000 Stellen hinzugekommen. Das sind zwar etwas weniger Jobs als die rund 180 000, die Ökonomen prognostiziert haben. Dafür hat die US-Wirtschaft in den beiden Vormonaten aber insgesamt 19 000 mehr Arbeitsplätze geschaffen als ursprünglich vom Statistikamt BLS berechnet. Die Arbeitslosenquote ist erwartungsgemäss leicht von 4,6 auf 4,7% gestiegen, was vorab damit zu tun hat, dass mehr Personen nach einer Beschäftigung suchen.

Die amerikanische Notenbank wird die Daten als Bestätigung ihrer Zinspolitik interpretieren. Das gilt vor allem mit Blick auf die Details. Gemessen am Vorjahresmonat ist der durchschnittliche Stundenlohn im Dezember 2,9% auf 26 $ gestiegen. Das entspricht dem grössten Zuwachs seit 2009. Die Zinsfalken im Federal Reserve werden das als Signal dafür erachten, dass der Arbeitsmarkt an Reife gewinnt und die Inflation anzieht. Kaum verändert hat sich hingegen die Erwerbsquote mit 62,7%. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?