Unternehmen / Industrie

Wenn ABB doch verkauft

Mit der Stromnetzedivision würde sich ABB vom Kerngeschäft trennen. Ob das gleich Wert schaffen würde, ist offen.

Die Tage von ABB in heutiger Gestalt sind gezählt, zumindest wenn man jüngsten Medienberichten Glauben schenkt. Ein Verkauf oder Teilverkauf der Stromnetzedivision stehe bevor. Gespräche mit Kaufinteressenten aus Japan oder China sollen fortgeschritten sein (vgl. Box unten). Unterschrieben ist jedoch noch nichts, und ABB hält sich bedeckt; Zeitplan und Transaktionsart bleiben im Dunkeln. Gewiss ist: CEO Ulrich Spiesshofer steht unter Druck, etwas zu tun, um den Aktienkurs zu beleben. Grossaktionäre des schwedischen Cevian-Fonds äussern öffentlich Unmut über die ABB-Führung. Die Valoren haben seit Jahresanfang ein Viertel ihres Werts verloren.

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Leser-Kommentare

Peter Martin Wigant 06.12.2018 - 22:46
Liebe FuW, Wenn die ABB sich vom Stromnetzgeschäft trennt, verscherbelt sie nicht nur das Familiensilber, sondern auch die ertragreichste Division. Die diversen Investoren die seit einiger Zeit deswegen Druck machen sind an kurzfristigen Gewinnen und nicht an langfristigen Zielen interessiert. Die können morgen ihre Beteiligungen abstossen und kümmern sich nicht darum wie es mit der Unternehmung weitergeht. Der Aktienkurs allein… Weiterlesen »