Märkte / Emerging Markets

Wenn das Kapital nicht frei fliessen darf

Viele Schwellenländer verzeichnen einen starken Geldabfluss. Kapitalverkehrskontrollen könnten somit unvermeidlich werden.

Kapitalverkehrskontrollen führt kein Land gerne ein. Sie gelten als Eingeständnis, dass die Geldflucht nicht mit anderen Mitteln gestoppt werden kann. Dadurch, dass die Einwohner eines Landes ihr Kapital massenhaft ins Ausland transferieren, ­geben sie der Regierung und der Solidität des heimischen Finanzsystems ein schmerzhaftes Misstrauensvotum ab.

So konnte es die griechische Regierung erst im vergangenen August wagen, die Kontrollen vollständig aufzuheben – über vier Jahre nach deren Einführung. Vor ­allem während einer Staatsschuldenkrise ist es oft nötig, den Abfluss von dringend benötigtem Kapital zu stoppen.

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