Märkte / Makro

Wenn der Computer den Fonds managt

Künstliche Intelligenz ist in aller Munde – auch in der Investmentindustrie sorgt die Anwendung der Technologie für Aufbruchstimmung.

Es ist oft nur Etikettenschwindel – das beobachtet Hendrik Leber, Mitgründer des deutschen Fondshauses Acatis, wenn Fonds mit dem Begriff «künstliche Intelligenz» (KI) werben. Gegenüber FuW erklärt er: «Da wird viel in einen Topf geworden, beispielsweise Big Data oder Robo Advice.» Big Data ist die Verarbeitung riesiger Datenmengen. Unter Robo Advice versteht man die Schaffung automatischer Portfolio-Vorschläge für Anleger. «Ausserdem steckt dahinter oft gewöhnliche Statistik», fügt er Leber kritisch hinzu.

Dabei ist die Anwendung von KI-Technologie auf ein komplexes System wie die Finanzmärkte vielversprechend. Mit der Mustererkennung auf Basis des maschinellen Lernens kann man grosse Datenmengen verarbeiten und Investmentstrategien optimieren.

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