Märkte / Anleihen

Wenn der Goldpreis in einen Flash Crash gerät

Starke Wirtschaftsdaten bringen den Preis des Edelmetalls zum Absturz.

Die erste Hiobsbotschaft für den Goldpreis gab es schon am vergangenen Freitag, als das US-Statistikamt unerwartet starke Zahlen zum Arbeitsmarkt präsentierte. Bis zur Veröffentlichung der Jobdaten konnte sich der Goldpreis noch knapp über 1800 $ pro Unze halten, doch dann setzten erste panikartige Verkäufe ein. Der Preis stürzte innerhalb von anderthalb Stunden in Richtung 1760 $ ab.

Scheinbar ist die Angst unter den Liebhabern des vermeintlich sicheren Hafens gross: Starke Arbeitsmarktzahlen könnten die US-Notenbank dazu verleiten, die geldpolitischen Zügel doch früher zu straffen, als befürchtet. Höhere Zinsen sind Gift für das Edelmetall. Denn bei steigenden Realrenditen nehmen auch die Opportunitätskosten der Goldhaltung zu.

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Leser-Kommentare

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Torsten Schaper 10.08.2021 - 22:11

Kaffeesatzleserei, heute glaubt niemand, dass die Zentralbanken die Zinsen überhaupt jemals werden anheben können, weil sonst alles zusammenfällt, morgen gilt schon das genaue Gegenteil, dass sie nämlich, durch was auch immer, gezwungen sein werden, an der Schraube zu drehen. Wer da noch mitspekuliert, tut einem fast leid.