Unternehmen / Industrie

Wenn Lieferketten gestört sind, drohen hohe Verluste

Viele Unternehmen sind laut Studien bereit, neue Lieferanten zu suchen oder ihre Produktion zu verlagern. Ob es in grossem Umfang dazu kommt, muss sich noch erweisen.

Die Klagen aus der Industrie ähneln sich. Das Geschäft laufe gut, die Auftragsbücher seien voll, und die Aussichten seien ja eigentlich prima, wenn da nicht die Probleme mit der Lieferkette wären. Und dabei geht es nicht immer um die bekanntlich kaum noch zu bekommenden Halbleiterbauelemente, sondern um profanere Dinge wie zum Beispiel Sättel für Elektrofahrräder.

Die Lieferzeiten für manche Fahrradteile wie Federungen, Räder oder Sättel haben sich von 30 bis 60 Tagen vor der Pandemie auf zurzeit mehr als 300 bis 400 Tage verlängert. Ursache für den Teilemangel ist die Coronapandemie. In China wurde in der ersten Jahreshälfte 2020 während vieler Wochen kaum produziert. Für viele Fahrradhersteller ist China aber ein wichtiger Teilelieferant. Zu den Produktionseinschränkungen kamen Probleme sowohl bei der See- als auch bei der Luftfracht hinzu, die bis heute anhalten. Gleichzeitig hat die Nachfrage deutlich zugenommen.

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