Märkte / Immobilien

Wenn Notenbanker wieder von Überschwang sprechen

Die Hauspreise in den USA laufen heiss. Derweil ist der volumenmässige Anteil der Banken im Hypothekargeschäft dramatisch gesunken.

«Wir können uns in den USA keine Berg-und-Tal-Fahrt am Immobilienmarkt erlauben, die erneut die Finanzstabilität gefährdet», äusserte Eric Rosengren, Chef der Boston Fed, in ungewöhnlich deutlichen Worten im Gespräch mit der «Financial Times» zu Beginn der Woche.

Die Stimmen unter den Währungshütern mehren sich – nicht nur jenseits des Atlantiks –, die mit Blick auf die Entwicklung der heimischen Hauspreise vor einer Überhitzung warnen. Der angesprochene potenzielle Boom-Bust-Zyklus weckt ungute Erinnerungen an die Nullerjahre in den USA.

In vielen Ländern rund um den Globus haben die grosszügigen Pakete vonseiten der Geld- und der Fiskalpolitik zu einem synchronen Aufschwung einer Vielzahl von Vermögenswerten geführt. Auch die Aktienmärkte und eine ganze Reihe von Rohstoffen profitieren davon. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?