Märkte / Aktien

Wenn Peking die Regulierungskeule schwingt

Fast täglich bringen Ankündigungen der Führung Aktienkurse zu Fall. Eine Übersicht, wo der Crackdown schon wütete.

Nach dem Lockdown kommt der Crackdown. Gemeint ist das harte Durchgreifen der kommunistischen Führung in Peking gegen Entwicklungen, die in den Augen der Politiker die wirtschaftliche Stabilität und den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden. 

Fast täglich gibt es neue Meldungen über mögliche Gesetzesänderungen oder Verschärfungen, die für einzelne Unternehmen oder ganze Branchen ans Eingemachte gehen. So wie einst Donald Trumps Twitter-Nachrichten Aktienkurse durcheinander wirbelten, sind es nun Wortmeldungen aus dem Inneren des Politbüros, welche die Aktienkurse kotierter Firmen zum Einsturz bringen.

Jüngstes Beispiel sind die Casino-Aktien. Bis zu einem Drittel an Börsenwert verloren die grossen Casino- und Hotelbetreiber aus Macau. Nach Medienberichten will Peking die Regulierung und Aufsicht über das Glücksspiel in der Sonderverwaltungszone verschärfen. Dies wohl nicht nur aus moralischen und sozialen Gründen, sondern auch, um Kapitalabflüsse einzudämmen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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