Märkte / Aktien

Wenn sich fiskalischer Aktivismus bezahlt macht

Rufe nach Austerität sind nur noch ein Relikt der Zeit nach der globalen Finanzkrise. Das Augenmerk gilt vielmehr der Kluft zwischen Zinsen und Wirtschaftswachstum.

Wie die Notenbanken auch, dürften die Regierungen rund um den Globus wichtige Lehren aus der globalen Finanzkrise der Nullerjahre gezogen haben. Mit gigantischen Konjunkturpaketen und einer zeitlichen und finanziellen Ausweitung ihrer Wertpapierkaufprogramme stemmen sich Politik und Notenbanken seit vergangenem Jahr gegen allzu heftige wirtschaftliche Folgen der Gesundheitskrise. Die Hilfe kam schnell und relativ unbürokratisch.

Dank der massiven Unterstützungszahlungen der Regierungen sind die Schuldenberge der öffentlichen Hand von hohem Niveau aus nochmals deutlich gestiegen. In den Industriestaaten dürfte sich die Schuldenquote – der Schuldenstand in Relation zum Bruttoinlandprodukt (BIP) – auch über die kommenden Jahre deutlich oberhalb von 120% einpendeln. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?