Märkte / Makro

Wenn uns das Wasser bis zum Hals steht

Der Klimawandel trifft die Ozeane besonders stark. Der langsame, aber stetige Anstieg der Meeresspiegel hat katastrophale Folgen für die Menschheit.

«Dass das Klima geschützt werden muss, ist im allgemeinen Bewusstsein angekommen», sagt Markus Müller. «Welch gewichtige Rolle die Ozeane dabei spielen, leider noch nicht.» Müller ist kein klassischer Klimaschützer, sondern arbeitet bei der Deutschen Bank als Global Head Chief Investment Office.

Dass es ihm ernst ist, die «planetarische Dreifachkrise» zu stoppen, wie die Uno es nennt – Klimawandel, Verlust der Biodiversität und Umweltverschmutzung –, zeigt seine nächste Aussage: Es sei ­problematisch, wenn Nachhaltigkeit als Investmenttrend bezeichnet werde, denn «die Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern eine strukturelle Veränderung». Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

Wolf-Stefan Schultz 14.10.2021 - 11:12
Daß der Meeresspiegel steigt und fällt, passierte in der Erdgeschichte öfters. Ein eindrückliches Beispiel ist die prähistorische Cosquer-Höhle bei Marseille, deren Eingang heute 37 m unter dem Meeresspiegel und 50 m von der Küstenlinie liegt. Sie ist mit Felsmalereien ähnlich Altamira oder Lascaux dekoriert und der Eingang lag zu dieser Zeit über dem Meer. Mit und ohne menschengemachten Klimawandel ist… Weiterlesen »