Märkte / Makro

Wer vom schwächeren Dollar profitiert

Marktbeobachter erwarten eine anhaltende Schwächephase der US-Währung. Das wäre gut für die Weltwirtschaft und Aktien. Die Sektorauswahl ist wichtig.

Diese Entwicklung könnte eine Zeitenwende an den Finanzmärkten einläuten: Der Dollar schwächelt. Analysten sehen den Anfang eines langfristigen Trends: «Es kommt zum Gezeitenwechsel» (Oxford Economics) oder «der Dollar verliert seine Krone» (ING). 

Gegen den Franken ging es für die US-Valuta in den vergangenen drei Monaten 6% nach unten, zum Euro sind es gar 8%. Beim Dollar-Index – dem handelsgewichteten Aussenwert – ging es seit dem März-Hoch gut ein Zehntel bergab. Der Juli-Abschwung von 4% war gar der grösste Monatsrückgang seit 2010.

Ein Teil der Abwertung seit März lässt sich mit der Erholung des Risikoappetits an den Märkten erklären. Diese «Risk on»-Stimmung hat die Aktienkurse angehoben, gleichzeitig haben Anleger weniger Dollarliquidität – ein sicherer Hafen in unruhigen Zeiten – nachgefragt. Aber zuletzt scheint die Abwertung der Währung auch unabhängig von den Börsen an Fahrt zu gewinnen.

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