Unternehmen / Ausland

Wer von der Huawei-Krise profitiert

Der chinesische Netzwerkausrüster gerät immer mehr in Verruf. Gewinner des politischen Feldzugs der USA sind bisher aber keine auszumachen.

Die Rhetorik ist martialisch, die Vorwürfe happig: Am Montag hat das US-Justizministerium Anklage gegen den chinesischen Technologiekonzern und Handyhersteller Huawei und zwei Tochtergesellschaften wegen Verletzung von US-Sanktionen gegen den Iran, Bankbetrug und Industriespionage erhoben. Schon seit Dezember sitzt in Kanada die Finanzchefin von Huawei, Meng Wanzhou, in Haft. Nun kommt es zu einer weiteren Eskalation im von US-Präsident Donald Trump angestrengten Handelskonflikt mit China.

Trumps forsches Vorgehen zeigt aber Wirkung. Der Druck auf Huawei nimmt international zu. So wurde diese Woche bekannt, dass die EU-Kommission einen Ausschluss chinesischer Anbieter für den Aufbau der fortschrittlichen 5G-Mobilfunkinfrastruktur in Europa prüfe. Auch in der Schweiz soll sich die Sicherheitspolitische Kommission des Ständerats im Frühjahr mit den Risiken um Huawei beschäftigen.

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