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Weshalb das Altersvorsorgesystem zu grosszügig ist

Schweizer gehen jünger in Pension, als es viele andere europäische Länder vorsehen. Das zu finanzieren, ist kostspielig. Experten raten zu Anpassungen.

Im Vergleich der Altersvorsorgesysteme landet die Schweiz auf Platz elf von 43 ausgewerteten Ländern. Dass das Pensionsalter bei 64 Jahren für Frauen und 65 Jahren für Männer stagniert, ist nur vordergründig gut für die Bevölkerung. Denn der frühe Rentenbeginn muss von allen zusammen finanziert werden, kritisiert das Beratungsunternehmen Mercer. Es berechnet zusammen mit der Finanzanalystenvereinigung CFA jährlich den Global Pension Index.

Schweiz international im Mittelfeld

Andere europäische Länder schieben das Rentenalter wegen der länger gewordenen Lebenserwartung auf 67 oder 68 Jahre. Deswegen sind etwa die Niederlande und Dänemark oben in der Indexrangliste. Für eine hohe Wertung zählt auch, wie umfänglich die Altersrenten das zuvor erreichte Erwerbseinkommen ersetzen. Hier punktet das schweizerische System ebenfalls schlecht, weil der vergleichsweise frühe Rentenbeginn ein Strecken der Monatsbeträge verlangt.

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