Unternehmen / Finanz

Wetteranalysten erwarten heftige Hurrikansaison

Rückversicherer wie Swiss Re und Münchener Rück sind finanziell gewappnet. Ihre unterschiedliche Konzerngliederung schlägt durch auf die Ergebnisstabilität.

Die Sommerstürme im Nordatlantik werden sich mit 60%iger Wahrscheinlichkeit heftiger entwickeln als im Mehrjahresschnitt, prognostizieren die Analysten der US-Wetterbehörde NOAA in einer Mitteilung Ende Mai. So könnten in der bis November dauernden Sturmsaison aus den zu erwartenden nordatlantischen Tiefdruckgebieten bis zu zehn Hurrikane entstehen, die Hälfe davon mit zerstörerischen Winden von 200 km/h oder mehr.

Das würde die Versicherungsbranche erneut teuer zu stehen kommen. 2020 verursachten Naturkatastrophen wirtschaftliche Schäden von mehr als 200 Mrd. $. Durch Versicherungskontrakte gedeckt waren davon lediglich 89 Mrd. $. Doch auch dieser Betrag sprengte die 79 Mrd. $, die Versicherer im Schnitt der zurückliegenden zehn Jahre bezahlen mussten.

Budget für Katastrophenschäden schon belastet

Für diesen Sommer befürchtet der deutsche Rückversicherer Münchener Rück nach Analyse der Meeresströmungen und der Wassertemperaturen im Atlantik eine schwere Sturmsaison. Es werde wohl zu mehr heftigen Wirbelstürmen kommen als im Mehrjahresschnitt, lautet der Befund einer aktuellen Studie. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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