Unternehmen / Ausland

Widerstand gegen Tesaro-Übernahme durch GlaxoSmithKline

Die Urheber einer Sammelklage gegen Tesaro behaupten, es fehlten zentrale Informationen, um eine Übernahme richtig einschätzen zu können.

Eine Gruppe von Investoren bemängelt das Fehlen von Angaben zur angekündigten Übernahme des US-Krebsspezialisten Tesaro durch den britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK). Der am 3. Dezember angekündigte Deal für 5,1 Mrd. $ wurde schon damals von vielen Beobachtern als zu teuer eingeschätzt. Die Aktie von GSK hatte am Tag der Ankündigung mehr verloren als den gebotenen Übernahmepreis.

Nun formiert sich auch noch Widerstand in Form einer Sammelklage, die gemäss einem Bericht von Bloomberg Law am 4. Januar beim Gericht des Distrikts Delaware in den USA eingereicht wurde. Die Kläger bemängeln demnach, Tesaro habe in den bei der Finanzmarktaufsicht deponierten Unterlagen wichtige Informationen ausgelassen. Es sei nicht ersichtlich, wie die Berater Citigroup Global Markets und Centerview Partners ihre Finanzprognosen und -analysen erstellt hätten.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare