Die Schweiz ist ein Tourismusland von internationaler Bedeutung. Entsprechend spielt der Fremdenverkehr auch für die hiesige Wirtschaft eine wichtige Rolle. Er gehört nach der Chemie und der Maschinenindustrie zu den wichtigsten Branchen. Gemäss provisorischen Zahlen beliefen sich die Einnahmen aus dem Tourismus 2018 auf 47,2 Mrd. Fr. (4,1% mehr als im Vorjahr), das entspricht 7,1% des Bruttoinlandprodukts (BIP). Die Bruttowertschöpfung erreichte 19,3 Mrd. Fr. (+3,1%). Gemessen an 2001 ergibt sich eine Zunahme von 45,1%. Der Anteil am BIP ist erstaunlich konstant geblieben, er betrug stets knapp unter 3%. Mit Ausnahme von 2002 sowie des Krisenjahres 2009 konnte immer ein Wachstum verzeichnet werden. Dasselbe gilt für die Beschäftigung. 2018 zählte die Branche 181‘700 Beschäftigte (Vollzeitäquivalente). Der Anteil an der Gesamtbeschäftigung beträgt nahezu konstant 4,4%. Der wichtige Indikator der Logiernächte allerdings zeigt abwärts. Mit 55,4 Mio. wurden 2018 deutlich weniger Übernachtungen gezählt als 2001 mit 68,3 Mio. Der Rückgang von 19% ist auf die Parahotellerie zurückzuführen. Die Logiernächte allein in Hotels und Kurbetrieben nahmen in der betrachteten Zeitspanne 11,9% auf 38,8 Mio. zu. Der Fremdenverkehr ist eine sehr  konstante Grösse der Schweizer Wirtschaft, dem offenbar auch ein starker Franken nicht allzu viel anhaben kann.