Märkte / Makro

Widmer-Schlumpf sucht in Asien nach Lösungen

Die Schweiz will die finanz- und geldpolitische Zusammenarbeit mit Asien intensivieren. Dabei geht es vor allem um Steuerfragen und den Yuan-Hub Schweiz.

Zu diesem Zweck besucht Eveline Widmer-Schlumpf, Vorsteherin des Eidgenössischen Finanzdepartements (EFD), diese Woche Südostasien und China. Auf der ersten Etappe traf sie sich am Dienstag zu einem Meinungsaustausch mit dem Singapurer Finanzminister Tharman Shanmugaratnam sowie lokalen Vertretern Schweizer Geldhäuser wie auch der Nationalbank.

Bundesrätin Widmer-Schlumpf hob dabei vor der Presse hervor, dass die Mission auch dazu diene, Einblick in andere Volkswirtschaften zu gewinnen. So solle erkannt werden, wo es für den Finanzplatz Schweiz Verbesserungsmöglichkeiten gebe. Auf die Frage, ob dazu auch die Schaffung eines Staatsfonds gehört, der wie im Falle des Singapurer GIC die angehäuften Devisenreserven bewirtschaftet, wollte sie mit Bezug auf die SNB-Autonomie nicht eintreten.

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